Satzung

§ 1
Name und Sitz des Vereines
1. Der Verein trägt den Namen ” K.I.D.S. - Kinder in defizitären Situationen ” und hat seinen Sitz in Köln.

§ 2
Zweck des Vereins
1. Kinderarbeit wird in allen Teilen der Welt in der textilen Industrie, der Bekleidungsindustrie sowie allen peripheren Bereichen angeprangert. Dies geschieht zu Recht; Lösungsmöglichkeiten jedoch wurden bisher nicht vorgeschlagen. Lediglich Boykottmaßnahmen jedoch helfen den Kindern nicht, sondern erschweren nur durch mangelnde Absatzchancen aus den boykottierten Märkten das Los dieser Kinder und deren Familien.
2. Diese Kinder müssen weltweit mittels pragmatischer und auch realistischer Methoden in die Schulen und Ausbildung zurückgeführt werden. Dies ist nur möglich durch eine Finanzierung ihrer schulischen und beruflichen Ausbildung durch Spenden weltweiter Unternehmen speziell in den angeführten Bereichen. Diese Unterstützung dient dann einerseits der Familie zum Überleben und garantiert den Kindern und Jugendlichen eine zum weiteren selbstständigen Leben notwendige Ausbildung schulischer oder beruflicher Art.
3. Der Verein wird weltweit in pragmatischer Form für die schulische und berufliche Weiterbildung von Kindern in defizitären Situationen sorgen. Hinzu kommt die Wahrung sozialer Grundbedürfnisse; die einzelnen Projekte werden entsprechend den finanziellen Mitteln, Möglichkeiten des Vereins und seiner Mitglieder wesentlich nach Kriterien der Realisierungsmöglichkeiten und des Einsatzes europäischer und lokaler Fachkräfte gefördert.
4. Die Kontrolle der verschiedenen Projekte obliegt der Geschäftsführung des Vereins.
5. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige und mildtätige Zwecke im Sinne des Abschnittes “Steuerbegünstigte Zwecke”: Förderung der Jugendfürsorge und Förderung der Erziehung der Abgabenordnung. Vereinszweck ist weiterhin die weitergehende Förderung der Kinder, um projektbezogen die Vision des Vereins in Entwicklungsländern nachhaltig zu implementieren. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
6. Der Verein darf für den beabsichtigten Zweck Mitgliederbeiträge erheben, Zuwendungen empfangen und Vermögenswerte erwerben. Die Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Mitglieder auch keine sonstigen Zuwendungen aus den Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die den Zwecken des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßige Vergütung begünstigt werden.

§ 3
Mitgliedschaft
1. Ordentliche Mitglieder können neben Einzelpersonen, Firmen, Personenvereinigungen, juristische Personen sowie Körperschaften des öffentlichen Rechts werden, die sich bereit erklären, den Zweck des Vereins zu fördern.
2. Die Mitgliedschaft wird schriftlich beim Vorstand beantragt. Der Vorstand entscheidet über die Aufnahme.
3. Personen, die sich um den Verein besonders verdient gemacht haben, können auf Vorschlag des geschäftsführenden Vorstandes zu Ehrenmitgliedern ernannt werden.

§ 4
Ende der Mitgliedschaft
1. Die Mitgliedschaft endet durch Austritt mit einer Kündigungsfrist von mindestens sechs Monaten zum Jahresende. Die Austrittserklärung ist schriftlich an den Vorstand zu richten.
2. Ein Mitglied kann aus dem Verein ausgeschlossen werden, wenn es in schuldhafter Weise gegen die Interessen des Vereines verstößt. Über den Ausschluss entscheidet der Vorstand mit einfacher Stimmenmehrheit. Gegen den Ausschluss hat das Mitglied ein Einspruchsrecht; der Einspruch ist an den Vorstand zu richten, hat jedoch keine aufschiebende Wirkung. Die Mitgliederversammlung entscheidet endgültig über den Ausschluss mit Stimmenmehrheit.

§ 5
Rechte und Pflichten der Mitglieder
1. Die Mitgliedschaft berechtigt zur Teilnahme an der Mitgliederversammlung und zur Ausübung der Rechte, die der Mitgliederversammlung zukommen. Die Mitglieder haben Anspruch darauf, dass ihnen in zumutbarer Weise Rat, Auskunft und Beistand in allen Fragen gegeben wird, die den Aufgabenbereich im Sinne des § 2 umfassen.
2. Die Mitglieder sind verpflichtet, die in § 2 niedergelegten Ziele des Vereins nach besten Kräften zu unterstützen.
3. Der Mindestbeitrag für jedes Mitglied wird pro Jahr mit 20€ angesetzt. Zahlungsunwilligkeit führt zum Ausschluss aus dem Verein, wenn der Vorstand einen entsprechenden Beschluss fasst. Zahlungsunfähigkeit aufgrund einer Notlage führt zur Stundung der Beiträge, ausnahmsweise auch zum Erlass. Die Entscheidung trifft der Vorstand.

§ 6
Organe des Vereins
1. Mitgliederversammlung
2. Den gesetzlichen Vorstand, im Sinne des § 26 BGB bilden der erste und der zweite Vorsitzende, die beide einzelvertretungsbefugt sind. Dieser wird durch die Mitgliederversammlung für die Dauer von drei Jahren gewählt. Bis zu einer Neuwahl bleiben die bisherigen Vorstandsmitglieder im Amt.

§ 7
Die ordentliche Mitgliederversammlung
1. Die ordentliche Mitgliederversammlung wird jährlich mindestens einmal vom Vorsitzenden einberufen. Sie ist auch dann einzuberufen, wenn der Vorsitzende oder der Vorstand oder ein Drittel der Mitglieder dies verlangen. Die Einladung mit Tagesordnung erfolgt schriftlich mindestens drei Wochen vor der Versammlung durch den Vorstand.
2. Die Mitgliederversammlung beschließt über die Genehmigung der Jahresrechnung, die Entlastung des Vorstandes, die Neuwahl des Vorstandes, Anträge auf Satzungsänderungen einschließlich des Antrags auf Auflösung des Vereins.
3. Die Mitgliederversammlung wird geleitet durch den Vorsitzenden oder ein anderes Vorstandsmitglied.
4. Die ordentlich einberufene Mitgliederversammlung ist unbeschadet der Zahl der anwesenden Mitglieder beschlussfähig. Es ist ein Protokoll zu führen, welches vom Protokollführer zu unterzeichnen ist.

§ 8
Der Vorstand
1. Der Vorstand leitet den Verein und vertritt ihn gerichtlich und außergerichtlich in allen Vereinsangelegenheiten.
2. Der Vorstand besteht aus dem 1. Vorsitzenden und dem 2. Vorsitzenden, wählt die Mitgliederversammlung einen Geschäftsführer, so wird auch dieser Mitglied des Vorstandes.
3. Der 1. Vorsitzende und der 2. Vorsitzende vertreten sich gegenseitig.

§ 9
Beirat des Vereins
Der Vorstand kann der Mitgliederversammlung vorschlagen, zu seiner Entlastung und Ergänzung einen Beirat aus der Mitte der Vereinsmitglieder zu schaffen. Der Beirat hat keine Vertretungsbefugnis.

§ 10
Auflösung des Vereins
1. Über die Auflösung des Vereines kann auf einer ordnungsgemäß einberufenen Mitgliederversammlung nur eine 2/3 Mehrheit der Mitglieder des Vereins entscheiden. Die Vorsitzenden gelten als Liquidatoren. Für die Durchführung Ihrer Aufgaben gelten die Bestimmungen des BGB §§ 47 ff.
2. Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereines oder bei Wegfall seines jetzigen Zweckes fällt das Vermögen des Vereines an die UNICEF zur unmittelbaren und ausschließlichen Verwendung für gemeinnützige oder mildtätige Zwecke.

§ 11
Inkrafttreten
Der Verein wird nach seiner Gründungsversammlung beim Registergericht in das Vereinsregister eingetragen mit dem Zusatz “e.V.”. Diese Satzung wurde am 10.8.1993 errichtet und am 16.10.1993 und 20.10.1993 wie oben geändert. Eine weitere Änderung wurde am 08.09.2006 vorgenommen.